Marokkanische Minze

Die Mentha Spicata v. Crispa ist eine Pflanzengattung, die zu der Familie der Lippenblütengewächse gehört. Sie wird auch Nana Minze genannt. Nana ist das arabische und persische Wort für Minze.

Das Wort Mentha hat seinen Ursprung im Griechischen und leitet sich von Minthe ab.

Minthe ist in der Mythologie eine Nymphe, der von der eifersüchtigen Persephone  das menschliche Leben genommen wurde und dann in diese Pflanze verwandelt wurde.

Schon in der Antike schätzten die Ägypter die Minze als Heil- und Gewürzkraut. Sie wurde zum Schutz den Pharaonen mit ins Grab gegeben.

Die Mentha Spicata hat einen aufrechten und buschigen Wuchs. Sie verbreitet sich horstig.

Die Marokkanische Minze blüht mit violetten Rispen im Sommer bis zum Herbst. Auch wenn man es ihr im November nicht ansieht, wird die Minze im Frühjahr wieder kräftig austreiben. Sie ist mehrjährig und winterhart.

Minzepflanzen brauchen einen sonnigen Standort und feuchten und nährstoffreichen Boden. Sie vertragen eher Staunässe als Trockenheit. Im Winter sterben sie nur oberirdisch ab, da sie im Wurzelstock überwintert und ihre vollständige Kraft in die Wurzeln und Stolonen (neue Ausläufer) steckt.

Sie gedeiht nicht nur im Garten, sondern auch genauso gut auf dem Balkon in einem Topf. Allerdings ist die Fensterbank kein geeigneter Ort, weil es dort zu warm ist.

Aufgrund ihres starken Wuchses muss die sie mehrmals im Jahr beschnitten werden. Sie treibt danach schnell  wieder aus.

Die Minze-Blätter können vielfaltig in der Küche oder im Haushalt eingesetzt werden. Die beliebteste Verwendung ist wohl der frische Minztee, den man kalt oder warm genießen kann oder auch verfeinert, je nach Geschmack mit Zitrone oder Ingwer. Allerdings wird Minze auch immer häufiger als Gewürz zum Kochen zum Beispiel für Salatdressings genutzt. Die Blätter dienen aber auch frischer und aromatischer Duftspender in der Wohnung um Insekten abzuwehren.

No Comments Yet.

Leave a Comment